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9. Klassen-2018-19

Aktion Discofieber

Am Mittwoch, den 29.05.2019 war es wieder so weit. Pünktlich zur ersten Stunde startete der Aktionstag „Discofieber“. Schon seit vielen Jahren führt die Schule Vohburg diese Veranstaltung durch, um junge Menschen für das Thema „Discounfälle“ zu sensibilisieren.

Im Laufe des Tages genossen die 66 Schüler der Klassen 9 im Veranstaltungsraum bzw. auf dem Verkehrsübungsplatz ein vielfältiges und informatives Programm.

Als Referenten konnten das Organisationteam Sebastian Liedl, Daniela Spitzer- Hochmuth und Kirsten Singer Herrn Bügermeister Martin Schmid, Stefan Amann von der PI Geisenfeld, Herrn Pfarrer Thomas Zinecker, Herrn Jürgen Lievre und Fritz Jung mit seinen Männern und Frauen von der FFW Vohburg gewinnen.

Durch den Tag führte Rettungssanitäter Sebastian Liedl mit einer leidenschaftlichen Moderation.

Gegen 7: 50 kamen die Klassen an und tauchten sofort ein in die Welt des Nachtlebens.
Für die entsprechende Discoatmosphäre sorgten laute Musik mit wummernden Bässen, grelle Lichteffekte und ausgefallene Visual Effects.

Doch dann wurde diese launige Stimmung jäh unterbrochen…

Der Vortrag begann mit dem schockierenden Kurzfilm „Warum?“

Danach folgten die Grußworte der Schulleitung und des Bürgermeisters.

Martin Schmid betonte dabei die immense Wichtigkeit des Themas und appellierte eindringlich an die Vernunft der Jugendlichen.

Im folgenden Kurzfilm „Mommy“ ließ ein sterbendes Mädchen sein Leben Revue passieren.

In der nächsten halben Stunde zog Sebastian Liedl die Zuhörer mit seinen lebendigen Schilderungen aus dem langjährigen Alltag als Rettungssanitäter in seinen Bann.

Aufmerksam lauschten die Jugendlichen den Ausführungen zu den Schädigungen durch Alkohol und Drogen, nicht nur im Straßenverkehr, und sahen noch mehr schockierende Kurzfilme.

Stefan Amann erzählte im Anschluss den Schülern aus seinem Alltag als Polizist.

Außerdem machte er auf die Ablenkung durch Smartphones und die Gefahren durch diese im Straßenverkehr aufmerksam.

Weiter ging es mit einem Vortag von  Notfallseelsorger Thomas Zinecker.
Er berichtete dabei den Schülern u.a. davon, wie belastend es ist, Angehörigen eine Todesnachricht zu überbringen und bei Verkehrsunfällen Sterbende zu begleiten.

Nachdem die Jungen und Mädchen lange sitzen und konzentriert zuhören hatten müssen, konnte das Programm mit praktischen Übungen fortgesetzt werden.

 In zwei Gruppen durften die Schüler jeweils 25 Minuten im Wechsel an einer Rettungsdemonstration der FFW Vohburg bzw. an einer Stationenarbeit mit Rauschbrillen teilnehmen.

Auf dem Verkehrsübungsplatz zeigten die Einsatzkräfte der Feuerwehr, wie man einen Verletzten aus Unfallfahrzeugen birgt. 

Zeitgleich mussten die Teilnehmer im Obergeschoss der GTS schwierige Aufgaben wie „Packesel“ oder „Bälle werfen“ mit Rauschbrillen meistern und ein kniffliges Quizz bearbeiten. Als Preise lockten verschiedene „Discofieber Fanartikel“ wie Taschenlampen und Warnwesten.

In einer ausgiebigen Abschlussrunde gaben Moderator Sebastian Liedl und Stefan Amann den Teilnehmern Gelegenheit sich zu äußern und Fragen zu stellen. Ines Neuberger gab den Schülern die Möglichkeit sich zu bestimmten Statements zu äußern.

Insgesamt zeigten sich die Schüler vom Tag sehr beeindruckt und konnten mit Sicherheit viele wichtige Informationen und Erkenntnisse mit nach Hause nehmen.

Wenn durch den Aktionstag auch nur ein einziger Unfall verhindert werden kann, war er schon mehr als erfolgreich.

Daniela Spitzer- Hochmuth

Bildergalerie (zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken)

  

Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau

Am Dienstag, den 06.11.2018 besuchten die drei 9. Klassen der Mittelschule Vohburg die   KZ - Gedenkstätte in Dachau. Mit einem lustigen Klassenausflug hatte dies allerdings nichts zu tun, denn die Schülerinnen und Schüler konnten sich vor Ort mit den Gräueltaten der „SS“ auseinandersetzen. An der Gedenkstätte angekommen waren sich alle einig, dass man vor dem Eingangstor mit der Aufschrift „Arbeit macht frei“ ein komisches Gefühl bekam.

Im Lager konnten wir uns zunächst durch einen Film über die verheerenden Zustände für die Insassen informieren. Danach begannen die Führungen, die von Lehrkräften des Josef-Effner-Gymnasiums aus Dachau durchgeführt wurden. Sie informierten uns zunächst über den allgemeinen Ablauf, von der Ankunft der Inhaftierten und deren Behandlung, z. B. welche Strafen und Foltermethoden die Aufseher anwendeten.

Danach standen wir auf dem Appellplatz, wo die Häftlinge bei jeder Witterung stundenlang stehen mussten. Das Wetter zeigte sich allerdings von seiner angenehmen Seite. Man konnte somit nur erahnen, welchen Strapazen die Gefangenen ausgesetzt waren, die meist nur dünne Häftlingskleider anhatten und bei Kälte und Regen oft stundenlang still stehen mussten.

Da das KZ nach Beendigung des Dritten Reiches als Flüchtlingslager diente, sind die originalen Baracken nicht mehr vorhanden. Die leeren Flächen, auf denen nur die Umrisse der Gebäude zu sehen waren, vermittelten einen Eindruck von Tristesse. Zwei nachgebaute Baracken sollten das beengte Wohnen der Häftlinge zeigen. Auf den ersten Blick sahen die Baracken von innen wie etwas unbequemere Jugendherbergen aus, doch durch die Einzelheiten und erschreckenden Zahlen wurde uns klar, dass hier oft grauenhafte Zustände herrschten. In den ursprünglich für 6.000 Häftlinge konzipierten Baracken wurden gegen Ende des Krieges über 30.000 Gefangene zusammengepfercht.

Sehr bewegend und erschreckend waren auch die Gaskammern und vor allem die Krematorien, in denen Leichen verbrannt wurden. Ob die Gaskammern jemals benutzt wurden, ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Die Krematorien hingegen waren ständig in Betrieb, da es aufgrund von Überanstrengung, Krankheiten und Erschießungen viele Tote gab. In diesem etwas abseits gelegenen Bereich befinden sich auch viele Mahnmale und Gedenkorte der evangelischen, katholischen und russisch-orthodoxen Kirche, sowie eine jüdische Gedenkstätte.

Für die Schülerinnen und Schüler war der Besuch im KZ Dachau ein prägendes Erlebnis, das bei dem Einzelnen dazu führen soll, sich stets kritisch mit sich und den Medien auseinanderzusetzen. Sie sollen sich auch der eigenen Geschichte bewusst werden, ohne sich dafür schuldig fühlen zu müssen. Dazu passend wurde auch der Zentralrat der Juden zitiert, der sagte, dass die Taten schon lange verziehen seien, sie dürfen jedoch niemals vergessen werden.

 

gez. Zausinger

 

Bildergalerie (zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken)

 

 

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