Grund- und Mittelschule
Vohburg (Donau)
8. Klassen

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8. Klassen:

  • Der Technikparcours an der Mittelschule Vohburg

Am 14.5. und am 18.5.2012 stand in den 7. und 8. Klassen alles im Zeichen von „Technik praktisch erfahren“. Durch einen ausgetüftelten Technikparcours, erstellt von Herrn Tobias Haug, konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Grundfertigkeiten testen und sie in vielen Bereichen verbessern. Herr Haug bietet dieses Programm an Schulen an, um die Mädchen mehr für technische Berufe zu begeistern. Nach einem kurzen Vortrag über die derzeitige Situation am Ausbildungsmarkt und die Entwicklung in den technischen Berufsfeldern konnte der Parcours beginnen. 

Neben einfachen Konzentrations- und Denkübungen gab es einige Stationen, bei denen man handwerkliches Geschick benötigte. So konnten die Schüler Handytaschen aus Leder oder Kunstleder herstellen, indem sie die Lederenden vernieteten. Auch Herzen aus Holz konnten sie hersägen und dann mit dem Lötkolben durch „Einbrennen bzw. Verkokeln“ beschriften oder verzieren. Der Umgang mit Akkuschraubern und einfachen Werkzeugen wie Feile und Hammer wurde ebenfalls eifrig ausprobiert.

An einer weiteren Station mussten die Schüler einen einfachen Stromkreis erstellen, der zwei Glühbirnchen zum Leuchten brachte. Auch das sinnvolle Erstellen einer Rohrleitung wurde durch die Schüler getestet.

Alles in Allem eine wirklich gelungene Aktion, die von den Schülern als lustig, interessant und abwechslungsreich beschrieben wurde.

Jetzt sind die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen bestens für Technikberufe gerüstet.


Auf dem Foto sieht man von links den Referenten Tobi as Haug und seinen Assistenten. Außerdem ist Rektorin Elisabeth Bachmaier und der Organisator Dietmar Weichinger abgebildet.

Schüler beim Einrichten der Rohrleitung

Herstellen der Handytaschen aus Leder durch einfaches Vernieten

  • Berlinfahrt der 8. Klassen vom 30.01.2012- 03.02.2012

Am Montagmorgen ging es mit dem Busunternehmen Fröschl um 7:45 Uhr auf die Autobahn und ab nach Berlin. Die Bundeshauptstadt ist also das Ziel der 41 Achtklässler der Klassen 8 a und 8 b. Als Begleitpersonen waren die Klassenleiter Herr Heindl und Herr Weichinger und als zusätzliche Lehrkraft Frau Luja dabei. Um 14:30 Uhr kamen wir dann endlich nach einer ruhigen Fahrt an. Nach dem Beziehen der Zimmer, ging es bei eisiger Kälte auf dem Kurfürstendamm bibbernd in Richtung KADEWE, eines der bekanntesten Kaufhäuser Deutschlands.

Der Dienstag begann mit einer sehr interessanten Stadtrundfahrt durch Berlin. Stefan, der Reiseführer, zeigte uns alle interessanten Sehenswürdigkeiten und wir bekamen dadurch einen guten Überblick über die Stadt!

Am Nachmittag war es dann so weit. Nach einer dreistündigen Mittags- und Bummelpause durften wir endlich in den Reichstag, um uns den Plenarsaal und die Kuppel anzuschauen. Wir sahen alle den Platz von Angela Merkel und waren schwer beeindruckt. Von der Kuppel aus sieht man sehr schön die Skyline von Berlin. Fotografieren konnte man wegen den Scheiben nicht richtig L

Am Abend gingen wir in der Nähe unserer Herberge zum Bowlen. Das war echt lustig. Die Lehrer haben auch mitgespielt und sich wacker geschlagen.

Eine ganz besondere Führung stand am Mittwoch auf dem Programm. Die Gedenkstätte Hohenschönhausen, das ehemalige Stasigefängnis. Dort wurden wir durch die Verhörzimmer und die verschiedene Zellen geführt. Das Besondere an diesem Gefängnis war, dass es damals auf dem Stadtplan nur als weißer Punkt zu sehen war und keiner davon gewusst hat. Man wollte es verheimlichen.

Am Mittwochnachmittag haben wir dann die Berliner Mauer besichtigt. Wir sahen einige noch gut erhaltene Mauerstücke und erfuhren von einzelnen menschlichen Schicksalen.

Danach am Abend war dann Kino angesagt. Der Cinemaxxkomplex am Potsdamer Platz war riesig. Ganze 19 Kinosäle hat der. Mit Popcorn und Cola beladen schauten wir uns je nach Wahl Rubbeldiekatz, Jack und Jill oder Blutzbrüdaz an.

Der nächste Tag begann wie immer mit einem netten Frühstück und dann ging es Richtung Holocaustdenkmal am Brandenburger Tor. Dieses Stelenfeld steht für die vielen getöteten Juden während des Dritten Reichs. 2711 Steinblöcke sind dort in unterschiedlicher Größe aufgebaut.

Nach einer kurzen Mittagspause hatten wir vier Stunden Zeit, um in der Nähe der Gedächtniskirche zu shoppen. Für die Mädchen ein zentraler Punkt dieser Fahrt! Mit schweren Tüten ging es zurück zum Abendessen und anschließend zum Highlight der Fahrt. Die ganze Gruppe fand sich um 20 Uhr in der Schülerdisco Matrix ein, wo bis 23 Uhr abgedanct wurde! Die Lehrer wollten aber leider nicht mittanzen! J Über 300 Schüler ließen es richtig krachen.

Am letzten Tag fuhren wir dann um 9 Uhr nach Hause und um 15:30 Uhr waren wir ohne große Zwischenfälle wieder zurück in Vohburg.

Eine richtig tolle Fahrt geht damit zu Ende!


  • "Der Erste Weltkrieg"

Am 26.1.besuchten die Klassen 8 a und 8 b mit ihren Klassleitern Herr Heindl und Herr Weichinger die Ausstellung "Der Erste Weltkrieg" im Reduit Tilly in Ingolstadt.

In den 34 Kasematten des alten Bollwerks wurde eine erlebnisorientierte Ausstellung geschaffen, die den Schülern in Verbindung mit einer sehr interessanten Führung einen umfassenden Überblick über Ursachen, Verlauf und Ende des Krieges ermöglichte.

Die Schüler bekamen einen Einblick in den zermürbenden und brutalen Alltag der Soldaten  an der Front, aber auch die Leiden und Entbehrungen der Familien in der Heimat oder der verwundeten Soldaten in den Lazaretten wurden eindrucksvoll veranschaulicht.  


  • Betriebserkundung des Aldi Logistikcenters in Ilmendorf

Die Klassen 8a und 8b erkundeten am 14.10.2011 das Logistikcenter von Aldi in Ilmendorf. Dieses Logistikcenter ist für den Bereich bis München zuständig. Es beliefert weit über 40 Aldifilialen.

Der Aufbau des Logistikcenters hat uns total überrascht, da die Regale nicht in die Höhe gebaut waren, wie sonst üblich bei Logistikunternehmen.

Da das Areal mit über 30000 m² sehr groß ist, haben die Arbeiter Ameisen und Flitzer, mit denen sie die Waren und Paletten schnell transportieren können. Die Flitzer (besondere Gabelstapler) können bis zu 23 km/h schnell fahren. Die fahren da mit einem unheimlichen Tempo an einem vorbei!

Bei der Führung haben wir viel über den Beruf der Fachkraft für Lagerlogistik erfahren und gesehen, wie in so einem Unternehmen gearbeitet wird. Das Kühlhaus ist auch sehr groß, da werden das Hackfleisch und die Milchprodukte gelagert.

Täglich müssen die Frischeprodukte wie Semmeln und Brote mehrmals an die Filialen gebracht werden. Die erste Schicht beginnt da schon um 3 Uhr! Puh!

Die Erkundung hat uns total Spaß gemacht. Natürlich war ein ausschlaggebender Grund hierfür, dass sie uns mit Milch-Haselnuss-Schnitten und Schokolade beschenkt haben. J

Noch einmal vielen Dank an das Logistikcenter!